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BEHANDLUNGEN

Operative Fehlstellungskorrektur

Eine Fehlstellungskorrektur ist eine Behandlung, die durchgeführt wird, wenn Arm- oder Beinknochen von ihrer normalen Ausrichtung, Länge oder Drehstellung abweichen.

1 Min. LesezeitPatienteninformation
Eine Fehlstellungskorrektur ist eine Behandlung, die durchgeführt wird, wenn Arm- oder Beinknochen von ihrer normalen Ausrichtung, Länge oder Drehstellung abweichen. Die Fehlstellung kann angeboren sein oder sich nach einem Bruch, einer Infektion oder einer Schädigung der Wachstumsfuge entwickeln.

Wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll?

Nicht jede Verkrümmung erfordert eine Operation. Eine Untersuchung ist notwendig bei Schmerzen, Hinken, einem deutlichen Längenunterschied, eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit oder einseitiger Gelenkbelastung. Insbesondere eine O- oder X-Bein-Verkrümmung des Knies kann langfristig die Belastungsverteilung in Hüfte und Sprunggelenk beeinträchtigen.

Behandlungsansatz

Bei Kindern kann bei noch bestehendem Wachstum eine Wachstumsmodulation – ohne Knochendurchtrennung – ausreichen. Bei Erwachsenen oder ausgeprägteren Fehlstellungen wird eine Osteotomie (kontrollierte Durchtrennung des Knochens) geplant. Die Korrektur kann in einer einzigen Sitzung oder schrittweise mithilfe von Platten, Nägeln oder externen Fixateuren erfolgen. Eine Knochenverlängerung ist eine separate Option für bestimmte Fälle von Längendifferenz.

Zum Ablauf

Die Planung basiert auf einer klinischen Untersuchung und Ganzbein-Röntgenaufnahmen im Stehen. Die Genesungszeit variiert je nach Ausmaß der Korrektur und angewandter Methode. Nachsorge und Physiotherapie sind wesentliche Bestandteile des Prozesses.

Sie können einen Termin vereinbaren, um einen individuellen Plan für Ihre Fehlstellung zu entwickeln.
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